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Wem nutzt eine Renaissance der Kernenergie?

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1. Siemens
2. RWE
3. EON
4. Vattenfall
5. ENBW
6. usw.

Wer zahlt den Preis für die Kernenergie?

1. Die Menschen in der Umgebung der Kernkraftwerke.
2. Die Menschen in der Umgebung der Endlagerstätten.
3. Die Flüsse, die sich so stark erwäremne, dass sie im Sommer die Kraftwerke nicht mehr kühlen könen.
4. Die Menschen die das Uran abbauen.
5. Die Menschen die in Regionen leben, in denen Uran abgebaut wird.
6. Die Menschen in der Umgebung von Wiederaufbereitungsanlagen.
7. usw.

Was spricht für die Kernkraft?

1. Sie ist leise.
2. Macht wenig Dreck am Ort der Energieerzeugung. Man tritt also nichts in die Wohnung, was den Teppich versauen könnte.
3. Sieht gut aus.
4. Bringt Gewinne ohne Ende. (Für die Stromkonzerne)
5. Strahlung stinkt nicht.

Was spricht gegen die Kernkraft?

1. Hoch subventioniert aus Steuergeldern, versteckte Subventionen sind mehrfach höher als bei Solar- oder Windenergie.
2. DIE SICHERE ENDLAGERUNG VON ATOMMÜLL IST BISHER NICHT MÖGLICH.
3. Menschen im Umkreis von Kernkraftanlagen haben ein erhöhtes Krebsriskio. Über die sogenannte „Abluft“ gelangen auch radioaktive Stoffe in die Umwelt. Auch wenn die absolute Strahlungsdosis als eher gering eingeschätzt wird, ist die Gefahr groß, weil radioaktive Stoffe in den Körper aufgenommen werden und dort über lange Zeiträume verbleiben.
4. Die Gefahr von Anschlägen ist sehr groß. (9.11.2001)².
5. Die Gefahr von Zwischenfällen durch ist sehr hoch, siehe z.B. Tschernobyl, Forsmark usw.
6. Die Technik ist nur theoretisch beherrschbar.
7. Im Sommer müssen Kernkraftwerke regelmäßig heruntergefahren werden, weil die Kühlung nicht zu bewerkstelligen ist (Klimawandel)
8. Der Wirkungsgrad von Kernkraftwerken ist sehr gering. Es geht viel Energie über die Abwärme verloren. Im Gegensatz zu dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung zum Beispiel.
9. Beim Abbau von Uran wird sehr viel Radioaktivität frei. Es kommt zu vielen Todesfällen unter den Arbeitern und der Bevölkerung, die aber niemanden interessieren, weil es sich um Ureinwohner handelt.
10. Eine radioktive Verseuchung der Umwelt bleibt sehr lange bestehen. Große Gebiete könne so für lange Zeit unbewohnbar werden.

Als Zeitzeuge der Katastrophe von Tschernobyl bitte ich alle Menschen, die jünger sind als 35 Jahre, sich einmal darüber zu informieren. Nach der Katastrophe im Jahr 1986 wurde in ganz Europa gelogen und betrogen. Die Menschen wurden über die Medien mit Falschmeldungen beruhigt. Die Strahlenbelastung wurde von amtlicher Seite stets viel niedriger angegeben, als dies Messungen unabhängiger Fachleute nachwiesen. Trotzdem durfte man auch offiziell keine Milch trinken oder bestimmte Lebensmittel essen. Es wurde auch davor gewarnt, sich dem Regen auszusetzen. Das war sehr gespenstisch und wir waren dem Ganzen machtlos ausgeliefert.

Deshalb, wehret den Neuanfängen. Geht auf die Strassen und werdet laut. Wählt nicht die CDU, nicht die CSU und nicht die FDP oder andere Parteien, die in der Frage der Kernkraft keine klare Stellung dagegen beziehen.

Selbst wenn man davon ausgeht, dass „deutsche Atomkraftwerke“ sicher sind, die Menschen, die in der DDR gelebt haben, kennen ja noch den Spruch „sozialistische Atomkraftwerke sind sicher“. Ja, selbst wenn sie sicher wären, ist die Frage der Endlagerung bis heute ungelöst. Das Versuchsendlager Asse hat sich gerade als unhaltbar erwiesen und stellt eine extreme Gefährdung für Menschen und Umwelt dar, selbst die Betreiberin, das „Helmholtz-Institut“ in München kann seine Versprechen nicht mehr halten. Also, was geschieht mit dem Atommüll? Soll er weiterhin nach Russland verschickt werden und die dort lebenden Menschen verseuchen?

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Written by commulog

10. Juli 2008 um 17:51

Veröffentlicht in Atomenergie, CDU

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