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Doktor Copyleft Guttenberg

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Mittlerweile wurden auf 61% aller Seiten der Doktorarbeit von K. T. Guttenberg Plagiate gefunden. Und das nachdem er die Vorwürfe zuerst als abstrus bezeichnet hat und gestern folgende Erklärung abgab.
Die kognitive Dissonanz, die sich daraufhin einstellt, wird wohl so leicht nicht zu überbrücken sein.
Wenn man dann Sätze aus der Erklärung liest wie:

Sie ist über etwa sieben Jahre neben meiner Berufsabgeordnetentätigkeit als junger Familienvater in mühevollster Kleinarbeit entstanden

Kann man sich vorstellen, wie Herr zu Guttenberg mit eingeklemmeter Zunge, mühevoll Textpassagen mit der Maus markiert, sie mit STRG+C kopiert und dann mit STRG+V in seine Arbeit einfügt. Das ist wirklich sehr mühsam bei 400 Seiten Text und wir sollten das würdigen.

Nun wird aber offenbar, was eigentlich jeder von Anfang an sehen konnte, der oder die sich nicht vom Sog des Medienhypes um die Person mitreissen liessen.
Schon als er Wirtschaftminister wurde, berichtete das Magazin Zapp über Ungereimtheiten in seiner Vita, die von den meisten Medien gehorsam verbreitet wurden.
Auch das Magazin Panorama berichtete im Februar 2009 darüber.
Besonders auffällig ist das Augenblinzeln des Ministers während er seinen Werdegang erzählt, das jedem Psychologen sofort verrät, dass der Mann nicht die Wahrheit sagt. Vielleicht ist es aber auch nur das grelle Scheinwerferlicht der Kameras ausgelöst worden.

Mein Vorschlag wäre, dem Guttenberg seinen Doktortitel zu belassen, jedoch den Zusatz „Copyleft“ hinzu zu fügen. Dann wäre es jedem Menschen möglich, die von ihm „zusammengestellte“ Doktorarbeit durch hinzufügen oder hinein kopieren einiger zusätzlicher Passagen, als eigene Doktorarbeit auszugeben. Natürlich hätte dann jede/R das Recht, die Arbeit weiter zu verwenden.
Damit hätten am Ende alle Menschen in Deutschland, oder auch sonstwo ihren verdienten

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Written by commulog

19. Februar 2011 um 17:09

Veröffentlicht in Copyleft, CSU, Enteignung

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