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Merkel stürzt über Causa Guttenberg

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würden sicher viele Menschen in Deutschland gerne lesen.
Jedoch tut die Kanzlerin alles in ihrer Macht stehende, dass dies auch Wahrheit wird.
In einer Erklärung hat von Guttenberg gestern behauptet,

„Meine von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat, und den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir. Sie ist über etwa sieben Jahre neben meiner Berufsabgeordnetentätigkeit als junger Familienvater in mühevollster Kleinarbeit entstanden und sie enthält fraglos Fehler. Über jeden einzelnen dieser Fehler bin ich selbst am unglücklichsten. Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht.“

Er sagte in seiner Erklärung jedoch ausdrücklich nicht, dass er die Arbeit selbst verfasst hat.
Die Aussage, dass es sih nicht um „Plagiarism“ handelt ist jedoch eine glatte Lüge.
Wenn sich jetzt die Kanzlerin mit den Worten

„Er hat das Notwendige dazu gesagt. Er hat mein Vertrauen für seine Arbeit und diese Arbeit ist wichtig. Er ist im Augenblick in der Arbeit an einer Bundeswehrreform, die es in diesem Ausmaß in der Geschichte der Bundesrepublik überhaupt noch nicht gegeben hat. Und dafür braucht er meine Unterstützung und dafür bekommt er sie auch“

äußert, begibt sie sich auf glattes Eis und stellt damit die Qualität der gesamten akademische Bildung in Deutschland in Frage. Wo doch Bildung einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes ist.
Ist jetzt schon Ausverkauf?
Wenn man akademische Abschlüsse in Deutschland so leicht erringen kann wie Herr zu Guttenberg, sind sie offenbar nichts wert. Deutschlands Arbeitgeber wären also gut beraten, sich in Zukunft nach Absolventen ernst zu nehmender Bildungsabschlüsse im Ausland um zu sehen.
Frau Merkel ist sich ihrer Macht-fülle offensichtlich sehr bewußt. Die großen Medien Springer, Bertelsmann, Burda und die öffentlich rechtlichen arbeiten für sie und Merkel für diese.

Schon wird das Volk überschüttet mit zweifelhaften Umfrageergebnissen, die niemand auf der Welt nachprüfen kann. Eine Art Glaubensbekenntnis sollen wir wohl ablegen. In dem Gefühl, dass zwei von drei unserer Mitmenschen Guttenberg verehren, können wir doch garnicht mehr dagegen sein. Wir möchten doch dazu gehören.
Eine sehr geschickte Strategie, die leider immer weniger wirkt, je länger damit auf uns eingetrommelt wird. Es ist schon ein wenig wie in den Jahren nach 1933. Hinter vorgehaltener Hand wird ausgesprochen, was man wirklich denkt und es werden hämische Witze gemacht und Spitznamen verteilt.

Achtung Plagiat

Geschichte wiederholt sich doch. Beim erstenmal als Tragödie und beim zweiten Mal als Farce.

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Written by commulog

19. Februar 2011 um 19:03

Veröffentlicht in CDU, Copyleft, CSU, Guttenberg, Nazis, Plagiat

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