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Merkel verstrickt sich immer tiefer in Guttenberg Betrug

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Die Kanzlerin stellt sich seit die ersten Plagiatsvorwürfe bekannt wurden schützend vor ihren Verteidigungsminister. Sie erachtet es als richtig, wenn das er auf seinen Doktorgrad verzichtet, sagt sie.
In Wirklichkeit hat das mit können nichts zu tun. Er muß sogar darauf verzichten, wenn ihm die Universität den Doktograd entzieht. Das mag spitzfindig klingen, zeigt jedoch, in welch verdrehtem Geisteszustand sich Herr zu Guttenberg und auch seine Chefin Frau Merkel befindet. Oder möchten sie der Öffentlichkeit hier eine falsche Wirklichkeit vorgaukeln, damit es so wirkt als stünde der Baron nicht schon längst mit dem Rücken zur Wand. Das ist dann Komplizenschaft und ein Grund Angela Merkel als Kanzlerin in Frage zu stellen.

veröffentlichte Meinung und öffentliche Meinung

Nun wird wieder einmal die „öffentliche Meinung“ gegen die „veröffentlichte Meinung“ ausgespielt. Die öffentliche Meinung stützt sich, wie der Minister selbst, vollkommen auf einige Umfragen diverser Institute, in denen mehr als 50% der Befragten angegeben haben sollen, dass Herr zu Guttenberg Minister bleiben solle. Wer kann das nachprüfen. In diesem Fall ist die Öffentlichkeit völlig auf Glauben und Vertrauen angewiesen. Schließlich war niemand bei diesen Umfragen dabei, die sich auf eine Stichprobengröße von max. 0,01% der Bevölkerung beziehen. Man müßte also auch diese Umfragen in der Öffentlichkeit wissenschaftlich begleiten. Ebenso wie es mit der fragwürdigen Dissertation schon seit einigen Tagen geschieht. Dort ist die Öffentlichkeit nicht auf Glauben und Vertrauen angewiesen, denn hier kann sich jeder mit einem Internetzugang ein eigenes Bild machen oder an der Untersuchung mit arbeiten. Im Gegensatz dazu ist eine Untersuchung innerhalb eines engen Rahmens wie der der Universität Bayreuth weniger transparent.
Für viele ist dies wieder ein Grund mehr, an einer verstärkten Kontrolle des Internet zu arbeiten oder die Vorratsdatenspeicherung gegen den Willen des Volkes einzuführen.

Wir sollen also die, als Umfrageergebnisse veröffentlichte Meinung als öffentliche Meinung akzeptieren? Das ist doch eine sehr verdrehte Welt. Nur in der Bild sind veröffentlichte öffentliche Meinung und veröffentlichte Meinung deckungsgleich.
Ich plädiere dafür, dass wir uns gegenseitig wieder mehr zuhören.

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Written by commulog

23. Februar 2011 um 01:19

Veröffentlicht in CDU, CSU, Guttenberg, Plagiat

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