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Infos zum Neoliberalismus in Deutschland

Archive for the ‘Franfurter Zukunftsrat’ Category

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Nahost: Überwachung Made in Germany
Kühlung von Atomkraftwerk ausgefallen
Erdbeben und Tsunami in Japan: „Im schlimmsten Fall droht eine Kernschmelze“
Naturgewalt bezwingt Japans Top-Technologie
Milliardenschaden – Beben in Japan belastet deutsche Versicherer
Erdbebenkatastrophe – Angst vor der Kernschmelze

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11. März 2011 at 17:46

Wozu dient die Finanzkrise?

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Das was gerade stattfindet wird Krise genannt. In Wirklichkeit handelt es sich aber um zielgerichtetes Handeln und um eine Konsolidierung auf einem höheren Niveau. Es werden weniger Banken übrigbleiben und die Nationalstaaten sind hinterher durch ihre „Rettungspakete“ so hoch verschuldet, dass dies wieder als Argument gebraucht werden wird, auch den Rest an Eigentum in Bürgerhand (Bahn, Infrastruktur, Wasser usw.) zu privatisieren. Die sogenannten Experten (Fälschungen gibt es nur dort, wo es auch Experten gibt!) beschwören schon jetzt den kommenden Konjunktureinbruch und nutzen das als neues Argument für die Bekräftigung ihrer alten Forderungen, nach Lohnkürzungen, Kürzungen von Sozialleistungen. Wie gesagt, unser Wirtschaftssystem beruht auf einer Heilslehre. Das ist auch gut zu erkennen, wenn man Frau Merkel, Herrn Steinbrück und den Experten genau zuhört. Sie sondern lediglich Glaubensbekenntnissen ab, die nicht bewiesen sind und sich auch nicht beweisen lassen, aber als Grundlage für konkrete Handlungen dienen.

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20. Oktober 2008 at 08:38

Wir sind das Geld

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Angesichts der Ereignisse der letzten Wochen, möchte ich hier anregen die gute Tradition der Montagsdemos in der ehemaligen DDR wieder aufzunehmen. Und zwar in allen deutschen Städten. Das Motto sollte diesmal lauten:

„Wir sind das Geld!“

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19. Oktober 2008 at 20:26

Wozu Rauchverbot?

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Das Rauchverbot ist ja ein wichtiger Schritt hin zur völligen Privatisierung des Gesundheitswesens. Es geht ja  um eine Einstufung in Risikogruppen und je höher das behauptete Risiko, desto höher der Beitrag. Dazu passt auch die letzte Gesundheits-„reform“ (lat. für re zurück; formatio Gestaltung Quelle: Wikipedia ). Es handelt sich bei Reformen also zu deutsch um eine Zurückgestaltung. Wohin, in die Zeit vor 1900? Oder noch weiter zurück? Jedenfalls ist es überhaupt nicht die Absicht, eine gerechte und für alle gleichermaßen gute Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Nur wenn ich die Entscheidungen unter diesem Gesichtspunkt betrachte, machen sie einen Sinn. Hierzu ein interessanter Beitrag bei den Nachdenkseiten. Welche Verbote sich in der nächsten Zeit einschleichen werden dürfen wir gespannt beobachten. Fettleibigkeit ist ja schon geächtet. Nun werden Erst einmal Raucher gegen Dicke ausgespielt, dann kommen noch die Konsumenten alkoholischer Getränke hinzu. Während die sich gegenseitig bezichtigen und über Fernsehsendungssofas gezogen werden, werden hinter unserem Rücken Fakten geschaffen. Wenn sich etwas verbessern soll, warum wird dann nicht Werbung für Tabakwaren, Alkoholika und sonstige Stoffe mit dem Suchtpotential verboten. Es war doch die deutsche Regierung, die das in Brüssel abgeblockt hat.

Wer zahlt hat offenbar Recht, wer das nicht kann bekommt lediglich ein Urteil.

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14. April 2008 at 23:22

social marketing und propaganda

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Viele social marketing Kampagnen haben die typischen Merkmale von Propaganda. Wenn ich die Kampagnen „sozial ist, was Arbeit schafft“ und „Du bist Deutschland“ anschaue, zeigen sich hier ganz klar die wesentlichen Merkmale von Propaganda. Es soll ein Verhalten gesteuert werden, zum Zweck der Erzeugung einer von den Propagandisten erwünschten Reaktion. Schon Helmut Kohl hat während seiner Kanzlerschaft kohl_rede1 (ogg, 218 KB)auf diese Weise geworben. Was damals mit Selbstverantwortung gemeint war, sehen wir heute. Vereinzelung, Bindungslosigkeit und Isolation. Die wirtschaftliche Lage war auch damals schon die Hauptbegründung für massive Einschränkungen.

Zu Propaganda mit dem Schwerpunkt auf faschistische Systeme haben A. Hitler in „Mein Kampf“ und Joseph Gobbels in seinen Schriften viel geschrieben, was heute auch immer noch aktuell ist.

Ich möchte hier jedoch auf einen anderen Lehrmeister hinweisen, der sich damit beschäftigt hat, wie Propaganda dazu eingesetzt werden kann um demokratische Systeme zu steuern. Es ist Edward Bernays, ein Neffe von Sigmund Freud. Hier ist ein kleiner Auszug aus seinem Werk
Propaganda. Horace Liveright, New York 1928. Neuauflage: Ig Publishing, Brooklyn N.Y. 2005, ISBN 0-9703125-9-8. (Deutsch von Patrick Schnur, orange-press, Freiburg i. Br. 2007, ISBN 978-3-936086-35-5)

den kompletten englischen Text als pdf gibt es hier zu lesen.

IN the days when kings were kings, Louis XIV made his modest remark, „L’Etat c’est moi.“ He was nearly right. But times have changed. The steam engine, the multiple press, and the public school, that trio of the industrial revolution, have taken the power away from kings and given it to the people. The people actually gained power which the king lost For economic power tends to draw after it political power; and the history of the industrial revolution shows how that power passed from the king and the aristocracy to the bourgeoisie. Universal suffrage and universal schooling reinforced this tendency, and at last even the bourgeoisie stood in fear of the common people. For the masses promised to become king. Today, however, a reaction has set in. The minority has discovered a powerful help in influencing majorities. It has been found possible so to mold the mind of the masses that they will throw their newly gained strength in the desired direction. In the present structure of society, this practice is inevitable. Whatever of social importance is done today, whether in politics, finance, manufacture, agriculture, charity, education, or other fields, must be done with the help of propaganda. Propaganda is the executive arm of the invisible government Universal literacy was supposed to educate thecommon man to control his environment. Once he could read and write he would have a mind fit to rule. So ran the democratic doctrine. But instead of a mind, universal literacy has given him rubber stamps, rubber stamps inked with advertising slogans,with editorials, with published scientific data, with the trivialities of the tabloids and the platitudes of history, but quite innocent of original thought. Each man’s rubber stamps are the duplicates of millions of others, so that when those millions are exposed tothe same stimuli, all receive identical imprints. It may seem an exaggeration to say that the American public gets most of its ideas in this wholesale fashion. The mechanism by which ideas are disseminated on a large scale is propaganda, in the broad sense of an organized effort to spread a particular belief or doctrine. I am aware that the word „propaganda“ carries to many minds an unpleasant connotation. Yet whether, in any instance, propaganda is good or bad depends upon the merit of the cause urged, and the correctness of the information published. In itself, the word „propaganda“ has certain technical meanings which, like most things in this world,…

Interessierten LeserInnen sei nahe gelegt, einmal die aufgezeigten Mechanismen, die in dem Buch beschrieben sind zu vergleichen mit der Arbeitsweise der PR-Abteilungen, sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft (eigentlich ist diese Trennung mittlerweile aufgehoben und damit überflüssig). Mit dem Fernseh- und Rundfunkprogrammen, vor allem der Privatsender und den meisten Tageszeitungen in Deutschland. Sämtliche Privatsender sind in den Händen von Konzernen (Bertelsmann, Springer, Holtzbrinck usw.), die ein massives Profitinteresse haben und hier die geistigen Grundlagen in ihrem Sinne schaffen. Nicht umsonst haben diese Konzerne eigene VertreterInnen in den politischen Entscheidungsstellen, Monitor (WDR) hat das zum Glück mal ins Fernsehen gebracht. Siehe auch hier..

Think for youself and question authority

(auf deutsch: Denke für dich selbst und stelle Autorität in Frage)
Timothy Leary

Frankfurter Zukunftsrat als regierungsentwurf

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Der Frankfurter Zukunftsrat wird als der heisseste Anwärter auf das Spitzengremium der zukünftigen Regierung der zukünftigen Wirtschaftsrepublik Deutschland WRD (REA) gehandelt. Entsprechende Personen haben sich schon im Vorfeld zu Sondierungsgesprächen getroffen. Siehe auch das Foto auf der Webseite des „Rates“ http://www.franfurter-zukunftsrat.de

„Der „Rat“ wurde im März von Prof. Manfred Pohl gegründet, welcher lange als Historiker der Deutschen Bank tätig war und bereits im Vorstand des Konvents für Deutschland sein lobbyistisches Unwesen treibt.“ zitat http://nbgw.org/node/8

Nachfolgend gibt es weitere sehr interessante Informationen und Hintergründe (Abgründe):

* NachDenkSeiten: Der “Frankfurter ZukunftsRat” fordert politische Sonderrechte für Eliten

* LobbyControl: Der Frankfurter Zukunftsrat – eine neue, altvertraute Reforminitiative

* Lobbywatch-Europe: Professor Manfred Pohl (Konvent für Deutschland) will Deutschland in die Vergangenheit führen

* INSM-Watchblog: Frankfurter Zukunftsrat: Wirtschaftsfaschistischer Ideologie-Spam

* INSM-Watchblog: Frankfurter Zukunftsrat: Wie Manfred Pohl die Demokratie abschaffen will

* Perspektive2010: Entwickelt sich Roman Herzog zu einem Verfassungsfeind?

deutsche eliten

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1933 – 1945

2008

BRD R.I.P.

Elite „Auslese der Besten“: Das Substantiv wurde im 18.Jh. aus gleichbed. frz.Élite entlehnt, das dazu frz.élire (< vlat. *exlegere) „auslesen“ (vgl. elegant) gehört. Abl.: elitär „einer Elite angehörend“ (20.Jh. ; französisierende Bildung).
(Aus: DUDEN „Etymologie der dt. Sprache“ 2. Aufl. 1989)

In diesem Sinne Unausgelesenes gehört ja dann wohl zum Schlechteren. Die Guten ins Köpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.

In diesem Zusammenhang auch sehr lesenswert sind die folgenden Artikel über Ratsgründer Manfred Pohl und seine rassistische und frauenverachtende Ideologie die sogar in der Schweiz herbe kritisiert wird.

Mehr Links und Infos zum Frankfurter Zukunftsrat: http://www.perspektive2010.org/blog/index.php

Written by commulog

18. März 2008 at 11:38