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Der schwarz-gelbe Atom Irrsinn

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Was schwarz Geld uns nun als Atomausstieg verkaufen möchte ist nichts weiter, als eine Annäherung an den Status Quo, den die rot-grüne Bundesregierung seinerzeit hinterlassen hatte. Von Ausstieg kann überhaupt keine Rede sein. Leib und Leben der Bevölkerung sollen noch bis 2021/22 mit den riskanten Kernkraftwerken gefährdet werden. EIne Ethikkommission wurde eigens eingesetrz. Mit Bischoff Marx aus der katholischen Kirche. Was hat dort ein Bischoff zu suchen, ist er nun auch FAchmann für die Gefahren der Kernenergie? Wahrscheinlich soll er die Kraftwerke mit Weihwasser besprengen, damit sie mit Gottes Segen nicht havarieren und die gläubige Bevölkerung beruhigt ist. Das ist an Frechheit nicht zu überbieten. Beim nächsten Runden Tisch gegen Mißbrauch in der Kirche, sitzen wohl dann Sicherheitsexperten mit am Tisch.
Aus Fukushima hat man offenbar nichts gelernt, macht jedoch einige Zugeständnisse um den aufkochenden Volkszorn zu besänftigen.
Die Energiemafia aus EoN, Vattenfall, RWE und EnBW schreit laut nach Entschädigung für die Einschränkungen

Die beschleunigte Energiewende verursacht bei den großen deutschen Kernkraftbetreibern einer Studie zufolge Vermögensschäden von bis zu 22 Milliarden Euro. Rund ein Viertel der Marktkapitalisierung von E.on und RWE gingen durch den Beschluss der schwarz-gelben Koalition, bis 2022 alle Atommeiler abzuschalten und die ältesten Kernkraftwerke ab sofort endgültig vom Netz zu nehmen, verloren.

Quelle: Hamburger Abendblatt

Das ist ein mieser Rechentrick. Wie können Gewinne aus abgeschriebenen Kraftwerken, die in Zukunft nicht mehr realisiert werden können als Verluste zählen? Dann könnte ja jede_r ANgestellte seinen Arbeitgeber im Falle einer Kündigung auf Schadensersatz in Höhe des erwarteten Lohnes bis zur Rente verklagen.
Allein diese dreiste Haltung und versuchte Ausplünderung der Steuerzahler_innen sollte von den Stromkunden heftig abgestraft werden. Von der Haltung der Konzerne zur Atomkraft ganz zu schweigen. Den Stromanbieter zu wechseln ist das Gebot der Stunde und zwar nicht zu einem Billiganbieter, der im Endeffekt doch wieder zu einem der vier Konzerne gehört oder Strom von dort bezieht.
Mit einem solchen Verhalten darf weder die Bundesregierung, noch die sie bestimmenden Konzerne durchkommen.

Written by commulog

6. Juni 2011 at 10:32

Veröffentlicht in Atomenergie

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