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Der Deal der CDU mit der Atomindustrie

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Die CDU macht im Moment nicht zum ersten Mal einen Deal mit der Atomindustrie. Auch bei der Laufzeitverlängerung hat sie sich schon jedem vernünftigem Argument gesperrt. Ich lege der Kanzlerin und ihrem Gefolge dringend ans Herz, einmal das Buch „der energethische Imperativ“ von Hermann Scheer zu lesen. In diesem Buch wird wirklich umfassend erklärt, wie die Strukturen der Atomindustrie mit der Politik verflochten sind, wie beide eine Energiewende behindern und wie eine Energiewende in kurzer Zeit machbar ist.
Alles was geschieht und auch jetzt geschieht ist Wahlkampftaktitk und langfristig darauf ausgelegt, die Profite der Stromkonzerne unangetstet zu lassen. Die Manager der Stromkonzerne sind so dreist, dass sie Ausfälle der voraussichtlichen Gewinne von den Steuerzahlern und Stromkunden bezahlen lassen wollen, diese „Kriegsgewinnler“. Dabei sind sie selbst für unternehmerisches Missmanagement über Jahrzehnte verantwortlich und dies sollte sich auch rächen. Viele andere Unternehmen tragen das Risiko aus ihren Fehlentscheidungen selbst. Nicht so RWE, EON, EnBW und Vattenfall. Sie lassen sich ebenso wie die Banken, das unternehmerische Risiko, mitr dem sie auch ihre Privilegien begründen von der Allgemeinheit bezahlen.
Die Risiken werden ungebremst auf die Allgemeinheit abgewälzt.
Sie versuchen dabei die Regierung und das Volk zu erpressen. Entweder ihre Ersparnisse gehen kaputt oder wir bekommen einen Rettungschirm. Entweder die Stromversorgung ist gefährdet oder wir bekommen Zugeständnisse.
So darf und wird es nicht weiter gehen. Wer sich dem Fortschritt verweigert, muss auch Konsequenzen erfahren.
Beid den Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pflaz und Sachsen-Anhlat wird die CDU diese Konsequenzen als erst ezu spüren bekommen. Danach die Atomkonzerne und die Banken.
Die Deutsche Bank ist immerhin mit viel Kapital in die Atombranche eingestiegen und vertritt daher deren Ziele.
Also, liebe Baden-WürtembergerInnen, schmeißt diesen Siemens-Interessenvertreter Mappus endlich auf die Halde. Er ist sowieso ungewählt an der Regierung. Und Siemens ist weltweit einer der Konzerne, die am meisten an Kernkraft verdienen.

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16. März 2011 at 22:30

Warum Kernkraft nicht gebraucht wird

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Die Weiterleitung von Windstrom wird von den Netzbetreibern, den vier großen Energiekonzernen EON, VAttenfall, RWE und EnBW verhindert. Der Ausbau der Netze wird von den Besitzerinnen derselben nicht vorangetrieben. Besonders das Entstehen von Windkraftanlagen deren Betreiber die Bürger selbst sind, wird massiv verhindert um keine Konkurenz aufkommen zu lassen. Das ist auch ein Grund dafür, dass die Energiekonzerne, modernste, nachhaltigeTechniken, wie die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung zu verhindern versuchen. Das Prinzip ist meistens das gleiche. Gute Projekte werden erst behindert, dann gekauft und danach auf Eis gelegt. Bei den Begründungen ist die Branche kreativ. Dahinter steckt jedoch immer der Versuch die eigene Macht zu erhalten und die extrem hohen Profite nicht zu gefährden. Das ist ein Paradebeispiel für Anti-freie-Marktwirtschaft. Das ist eher eine Art Planwirtschaft auf Basis von Privatunternehmen. Wer dagegen etwas unternehmen möchte, sollte unbedingt zu einem Stromanbieter wechseln, der fast vollständig aus regenerativen Quellen liefert und mit dem Geld auch deren Ausbau finanziert. Das sind Greenpeace Energy, Lichtblick, EW Schönau, und die Naturstrom AG. Der Strom ist teilweise sogar billiger als bei den vier Großkonzernen, weil z.B. Lichtblick eine Preisgarantie bis Ende 2009 gibt. In dieser Zeit werden die vier Großen ihre Preise mehrfach erhöhen. Die große Macht der Vier kommt auch daher, dass die Verflechtungen mit der Politik sehr stark sind. Einflussreiche Politiker, wie z.B. Wolfgang Clement haben als Dank für die Konzernfreundlichen Gesetze, die sie während ihrer Amtszeit machten, Aufsichtsratposten dort bekommen. Diese vier Konzerne diktieren der Politik die Richtung. In Sachen Atomstrom kommen noch mächtige Verbündete wie z.B. Siemens dazu. Der Ehemalige Siemenschef von Pierer, ist persönlicher Berater der Bundeskanzlerin.

Written by commulog

10. Juli 2008 at 17:52

Veröffentlicht in Atomenergie, CDU, Neoliberalismus

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Keine Glaubensfrage

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In den Medien wird zunehmend und massiv versucht, die Entscheidung für oder gegen die Kernenergie als Glaubensfrage hinzustellen. Das empfinde ich als kriminell. Daran erkenne ich zwar, wer die Inhalte der Medien bestimmt, jedoch wwerden die Menschen in Deutschland durch solche Aussagen völlig in die Irre geführt und falsch informiert.
Wer einigermaßen zutreffende Informationen über die Katastrophe von Chernobyl lesen möchte, lese das hier. Die wahre Zahl der Opfer wird immer noch um ein vielfaches heruntergerechnet. Es wird viel Geld dafür ausgegeben, die Kernkraft durch falsche Propaganda wieder in Deutschland durchzusetzen. Das ist Kapital, das ebesogut eingesetzt werden könnte für die Entwicklung und den Ausbau von intelligenten, und ökologisch verträglichen Energieformen. Solange Schranzen wie Ronald Po Pofalla von der CDU in den Medien behaupten, die Kernenergie sei für die CDU Ökoenergie, darf niemand mehr diese menschenfeindliche und volksverachtende Partei von Profitspinnern wählen! Die CDU betreibt die systematische Zerstörung Deutschlands und Europas. Deswegen „Finger weg“ von der CDU. Sagt es den anderen, klärt auf. Denen sind die Folgen des Uranabbaus z.B. im Niger und allgemein ebenso gleichgültig, wie die immer wieder eintretenden „Störfälle“ in Deutschland und Europa. Die heissen übrigens Störfälle, weil dabei Anlagen abgeschaltet werden müssen und die Geldvermehrung um 1.000.000 Euro/Tag und Kraftwerk gestört wird. Hauptsache, sie haben weiterhin ihre persönlichen, vom Volk gestohlenen Vergünstigungen.

Es gibt weltweit keine sicheren Endlager
Das ist das Schlimmste von allem. Da werden enorme Mengen hoch radioaktiven Mülls, den nachkommenden Generationen hinterlassen. Die Betreiber der Kraftwerke schöpfen heute den Gewinn ab und lassen die Allgemeinheit in der Zukunft für die Folgen aufkommen. Sowohl in finanzieller als auch gesundheitlicher Hinsicht. Die Versiegelung des Uranabbaus der Wismut in der ehemaligen DDR hat die Steuerzahler z.B. mehr als 6 Milliarden Euro gekostet.Wieviel wird die Sicherung des maroden Versuchsendlager Asse II kosten? Und das sind nur die Spitzen von Eisbergen.

Der jüngste Skandal, der Austritt von 60.000 Litern uranhaltigen Wassers in Tricastin in Frankreich wurde von den Behörden heruntergespielt und viel zu spät gemeldet. So war es auch in der Zeit nach Chernobyl. Alles war darauf angelegt, die Menschen „ein zu lullen“ und mit dem Betrieb einer tödlichen Technologie weiterhin ungestört große Gewinne machen zu können. Die Liste aller schweren Störfälle der letzten zwei Jahre ist sehr lang und viele Vorfälle werden erst garnicht an die Öffentlichkeit gebracht, weil die Betreiber sie unter „Betriebsgeheimnis“ führen. Der Konzern Vattenfall (Rattenbefall), der in Schweden im letzten Jahr fast einen GAU produziert hätte, weigert sich, den Behörden alle Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Die deutschen Pannenkraftwerke Brunsbüttel und Krümel (Betreiber Vattenfall Rattenbefall), verzeichnen ständig Störfälle, bei deren Aufklärung Vattenfall die Behörden behindert.

Stromwechsel JETZT
Wirksame Abhilfe bringt hier nur, den Atomausstieg selber zu machen. Wir haben das schon vor zwei Jahren getan und haben sogar billigeren Strom als bei Vattenfall und auch noch eine Preigarantie bis 2009, wogegen die Halsabschneider RWE, EON, Vattenfall und EnBW sie Preise ständig kräftig erhöhen. Die brauchen halt dringend Geld für ihre Kriegskassen.
Das Anbieter wechseln braucht einen Zeitaufwand von ca. 20 Minuten. Investiert diese 20 Minuten, bitte ihr schützt euer Leben und das eurer Kinder, Enkel und FreundInnen.

Written by commulog

10. Juli 2008 at 17:47

Veröffentlicht in Atomenergie, CDU

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